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Inflation wird zur Gefahr für das Anlagegeschäft (DZB Plenum)

Anlageberater und Vermögensverwalter bewerten die Inflation als derzeit größte Gefahr für das Anlagegeschäft – Auch die Abwanderung zu Online-Brokern und Direktbanken bereitet Sorgen – Bei den beliebtesten Anlagethemen stehen Gold und Silber weiterhin ganz oben – Stimmung in Vertrieben kühlt sich auf hohem Niveau ab

DZB

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24.09.2026 · 09:21 Uhr

Berlin, 24. September 2026 – Die wieder aufflammende Inflation bereitet Anlageberatern und Vermögensverwaltern zunehmend Sorgen. Das geht aus einer aktuellen Umfrage des Fachmagazins „Portfolioberater“ hervor. Im DZB Plenum zum dritten Quartal nennt jeder zweite Berater eine weiter anziehende Teuerung als eine der größten Gefahren für das Anlagegeschäft in den kommenden Monaten. Mit 49,4 Prozent liegt die Inflationssorge damit an der Spitze des Risikorankings. Fast ebenso häufig wird die Konkurrenz durch Online-Broker und Direktbanken genannt: 46,9 Prozent der Befragten sehen die Abwanderung von Kunden als mögliche Belastung für ihr Geschäft. Auch ein Abschwung an den Aktienmärkten bereitet vielen Sorgen (45,7 Prozent).

Gold bleibt gefragt, KI-Aktien weniger interessant

Bei den beliebtesten Anlagethemen zeigt sich dagegen wenig Bewegung. Gold- und Silberinvestments stehen bereits seit einem Jahr ganz oben in der Favoritenliste. Auf Platz zwei folgen weiterhin internationale Aktien. KI-Aktien verlieren dagegen an Zuspruch. Vor dem Hintergrund der jüngsten Zweifel am KI-Boom sinkt ihre Beliebtheit.

Stimmung bleibt trotz Rückgangs auf hohem Niveau

Die Stimmung in den Wertpapiervertrieben hat sich insgesamt etwas eingetrübt – allerdings ausgehend von einem hohen Niveau. Der Stimmungsindikator der Anlageberater und Vermögensverwalter liegt mit 61,1 Punkten neun Punkte unter dem Allzeithoch aus Q2 und damit auf dem niedrigsten Stand seit zwei Jahren. Bei den Zertifikateemittenten, die im Plenum ebenfalls vertreten sind, fällt die Einschätzung der Vertriebssituation für Zertifikate sogar so schlecht aus wie seit drei Jahren nicht mehr. Für die kommenden drei Monate blicken Berater und Emittenten allerdings wieder zuversichtlicher auf die Geschäftslage.

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Quelle: DZB. Für Inhalte Dritter übernehmen wir keine Haftung.

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